Felicitas Woll im Interview über ihre Erziehungsansichten.
Als alleinerziehende Mutter von zwei Töchtern (8 und 20 Jahre alt) balanciert Felicitas Woll seit Jahren ihr Berufsleben als Schauspielerin mit der Kindererziehung. Oft steht sie monatelang für Dreharbeiten vor der Kamera. Dabei setzt sie auf die Unterstützung ihrer Familie, um den Alltag zu meistern.
„Wenn man Schauspielerin ist, wird das Kind damit aufwachsen zu lernen, dass die Mutter auch zwischendurch mal weg ist“, erklärt Woll. Die Kinder wüssten jedoch, dass sie nach den Drehzeiten immer wieder in den Familienalltag zurückkehrt.
Strikte Smartphone-Regeln
Felicitas Woll und Benjamin Piwko sind die Eltern ihrer jüngsten Tochter.
Während ihrer Arbeit an Projekten wie dem Spielfilm „Back to the 90s“ – ab dem 21. August bei Prime abrufbar – hält Woll Kontakt zur Familie via FaceTime. Für ihre achtjährige Tochter sieht das jedoch anders aus: Ein eigenes Smartphone soll erst in sechs Jahren folgen.
Woll stellt klar: „Die Kleine hat noch lange nichts mit Handys zu tun. Sie fragt zwar schon, aber ich habe ihr angedroht, dass es noch sechs Jahre dauern wird, bis sie mit einem Handy in Berührung kommt.“

Plädoyer für bewussten Medienumgang
Felicitas Woll während ihrer Zeit bei der Produktion „Berlin, Berlin“.
Woll befürwortet ein Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige. Zwar nutze sie selbst digitale Medien beruflich, doch sie warnt vor deren Sogwirkung: „Je mehr Zeit man damit verbringt, desto mehr zieht es dich aus dem Hier und Jetzt heraus.“
Sie betont, dass Eltern ihren Kindern einen gesunden Umgang vorleben müssen. Gleichzeitig zeigt sie sich optimistisch, was die nachfolgenden Generationen betrifft. Sie beobachte bei ihrer 20-jährigen Tochter, dass junge Menschen zunehmend den Wunsch verspüren, sich zu „entwöhnen“ und das Handy öfter beiseitezulegen, um wieder echte Nähe zu suchen.



