Urlaubsreise nimmt dramatisches Ende an der Autobahn
Was als entspannter Trip in die französischen Alpen geplant war, endete für eine Familie aus Versailles in einer beispiellosen Suchaktion. Ihr Ziel: SuperDévoluy. Doch auf der A43 bei Lyon endete die Reise abrupt, als ihre Katze Chanel entkam.
Vater Stéphane, Mutter Murielle und Sohn Ewen legten gegen 13 Uhr einen Zwischenstopp ein, um sich die Beine zu vertreten. Obwohl die Familie vorsorglich ein Geschirr angelegt hatte, schaffte es die ängstliche Katze, sich zu befreien, unter das Auto zu kriechen und schließlich in die Umgebung zu flüchten.
Zwölf Tage im „Raststätten-Hotel“
Für die Besitzer gab es keine Option, den Urlaub ohne das Tier fortzusetzen. „Ferien werden wir noch andere haben, das ist nicht schlimm. Aber Chanel ist ein Mitglied der Familie“, erklärte Mutter Murielle gegenüber der Zeitung Le Dauphiné Libéré.
Die Familie auf der Suche nach Chanel.
Die Familie mietete sich in ein Autobahnhotel ein. Zwölf Nächte lang verbrachten sie mit „Katzenpatrouillen“, um Chanel in der Umgebung aufzuspüren. Tagsüber ruhten sie sich aus, nachts suchten sie das Gelände ab – jedoch ohne Erfolg.

Die Suche geht weiter
Nach zwölf Tagen musste die Familie die Heimreise antreten, doch der Fall ist für sie nicht abgeschlossen. Sie setzen die Suche nun über soziale Medien und mit Plakaten fort.
Sohn Ewen bittet die Öffentlichkeit um Mithilfe, warnt jedoch davor, das Tier bedrängen zu wollen: „Versuchen Sie bitte nicht, sie einzufangen. Geben Sie ihr etwas zu fressen, wenn Sie glauben, sie gesehen zu haben, und melden Sie uns die Sichtung.“
Vater Stéphane ist entschlossen, die rund fünfstündige Fahrt von Versailles zur Raststätte erneut auf sich zu nehmen. Sobald es ihre Zeit erlaubt, wollen sie die Suche vor Ort fortsetzen, bis Chanel gefunden ist.

