Das letzte Wort von Rosie O’Donnell
Rosie O’Donnell hat ihren einwöchigen Gastauftritt als Moderatorin bei „Jimmy Kimmel Live“ am Donnerstag beendet. Ihren Abschied nutzte sie für eine letzte, deutliche Botschaft an das Weiße Haus.
Rosie O’Donnell bei der Gastmoderation der Show Jimmy Kimmel Live.
In ihrem Monolog scherzte O’Donnell über die Dauer ihrer Anwesenheit: „Es ist schon seltsam zu wissen, dass er diese Woche mehr Nächte mit mir verbracht hat als mit Melania.“
Sie ging zudem auf Gerüchte über eine mögliche eigene Talkshow ein. Stattdessen schlug sie ironisch vor, das neue Gesicht für eine „Golden Bachelorette: Gay Edition“ zu werden. „Wer will nicht sehen, wer die letzte Rosie bekommt? Ich würde es sehen wollen“, so O’Donnell.
Rosie O’Donnell während ihres finalen Monologs in der Sendung.
Zum Abschluss bedankte sie sich bei Jimmy Kimmel dafür, dass er das Recht auf freie Meinungsäußerung hochhalte. Danach präsentierte sie eine neue Version des Klassikers „Danny Boy“, in der sie sich kritisch zur aktuellen politischen Lage äußerte und den Präsidenten zum Rücktritt aufforderte.

Jimmy Fallon über Washingtons IndyCar-Pläne
Auch Jimmy Fallon widmete sich den Ereignissen in Washington D.C. Er griff dabei die Pläne für ein IndyCar-Rennen auf der National Mall auf. Fallon kommentierte den Enthusiasmus des Präsidenten für das Tempo bei dem Rennen trocken: „Normalerweise, wenn er jemanden mit 200 Meilen pro Stunde davonfahren sieht, dann ist es Melania, die das Weiße Haus verlässt.“
Weitere Highlights aus der Late-Night-Welt
Neben der Politik gab es Raum für andere Themen: Michelle Pfeiffer nahm in der „Tonight Show“ Stellung zu den hartnäckigen Gerüchten um ihren möglichen Rückzug aus dem Schauspielgeschäft.
Auch in der Musikbranche gab es eine Rückkehr zu vermelden: Die Band Alabama Shakes hat sich nach Jahren der Trennung für ein einmaliges Konzert wieder zusammengefunden. Dies führte direkt zu einer neuen Tournee und dem Album „I Must Be Dreaming“.


