Zum Start des aktuellen Ausbildungsjahres hat Aldi Nord die Gehälter für seine Nachwuchskräfte spürbar angehoben. Rund 1.100 Einsteiger in den Bereichen Verkauf, Logistik und Verwaltung profitieren von diesem Schritt. Die Lohnerhöhung gilt dabei nicht nur für neue Azubis, sondern rückwirkend auch für Studierende und Auszubildende, die bereits in den vergangenen zwei Jahren ihre Laufbahn beim Discounter begonnen haben.
„Wir wollen unseren Nachwuchskräften eine qualitativ hochwertige Ausbildung bieten. Mit der Entscheidung, die Ausbildungsvergütungen zu erhöhen, zeigen wir unsere Wertschätzung für den Einsatz unserer Nachwuchskräfte“, erklärt Catrin Winkler, Managing Director People und Culture bei Aldi Nord Deutschland.
Die neuen VergĂĽtungsstufen im Detail
Das Unternehmen betont, dass es sich um eine ĂĽbertarifliche Bezahlung handelt. Die monatlichen BruttobezĂĽge gliedern sich je nach Ausbildungsmodell wie folgt:
Klassische Ausbildung (z. B. Verkäufer/Kaufmann im Einzelhandel):
- 1. Jahr: 1.250 Euro
- 2. Jahr: 1.350 Euro
- 3. Jahr: 1.500 Euro
Duales Studium:
- 1. Jahr: 1.650 Euro
- 2. Jahr: 1.750 Euro
- 3. Jahr: 1.950 Euro
Abiturientenprogramm (Handelsfachwirt):

- Monat 1 bis 6: 1.350 Euro
- Monat 7 bis 18: 1.500 Euro
- Monat 19 bis 36: 2.664 Euro
Zusätzlich erhalten die Nachwuchskräfte nach Angaben des Unternehmens volles Urlaubs- und Weihnachtsgeld, 30 Tage Urlaub pro Jahr sowie einen monatlichen Fahrgeldzuschuss.
Aldi Nord vs. Aldi SĂĽd: Der Gehaltsvergleich
Ein Blick auf die Gehaltsstrukturen zeigt, dass Aldi Süd und Aldi Nord bei den klassischen Ausbildungen und dualen Studiengängen identische Vergütungsstufen anbieten. Unterschiede zeigen sich jedoch beim Abiturientenprogramm zum Handelsfachwirt.
Während bei Aldi Nord im letzten Ausbildungsabschnitt (Monat 19 bis 36) ein Bruttogehalt von 2.664 Euro gezahlt wird, liegt dieser Wert bei Aldi Süd ab dem 18. Monat – nach erfolgreicher Prüfung zum Kaufmann im Einzelhandel – bei 2.756 Euro brutto pro Monat.
Die Bewerbungsphasen für die Ausbildungsplätze starten in der Regel rund ein Jahr vor dem Ausbildungsbeginn, wobei die Berufe meist zum 1. August oder 1. September aufgenommen werden.
