Die letzte Augustwoche präsentiert sich als meteorologisches Tauziehen. Zwischen spätsommerlicher Wärme und herbstlichen Tiefdruckgebieten schwankt die Stimmung in der „Wetterküche“. Deutschland steht eine unbeständige Zeit bevor, in der Hochs und Tiefs um die Vorherrschaft ringen.
Ein Gewitterblitz vor bewölktem Himmel.
Wetter-Prognose: Erst Schauer, dann Hitze
Laut den aktuellen Modellen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) beginnt die Woche unruhig. Sonne und trockene Abschnitte werden immer wieder von Schauern und vereinzelten Gewittern unterbrochen. Doch die Temperaturen ziehen an: Zum Donnerstag, den 27. August, sind regional bis zu 33 Grad möglich.
Die weitere Entwicklung bleibt jedoch unsicher. Zum Wochenende hin steigt die Gefahr für Starkregen und erneute Gewitter wieder an. Während der DWD verbreitet 22 bis 30 Grad vorhersagt, könnten am Freitag lokal Spitzenwerte von bis zu 32 Grad erreicht werden.
Der Kampf der Modelle
Die Meteorologen beobachten derzeit ein Blockadehoch über Skandinavien, während der Atlantik für Dynamik sorgt. Diese Konstellation führt zu unterschiedlichen Prognosen:
- Europäisches Modell: Sieht zunächst sommerliche Werte von bis zu 30 Grad.
- Amerikanisches Modell: Berechnet für Anfang September einen deutlicheren Temperatursturz auf 14 bis 18 Grad.
Das Fachportal wetterprognose-wettervorhersage.de spricht derzeit von einer Pattsituation. Es bleibt offen, ob sich der Spätsommer stabilisiert oder ob die herbstliche Frontalzone die Oberhand gewinnt. Eines ist sicher: Die Wärme der kommenden Tage wird kein ungestörtes Vergnügen bleiben.
In den Nächten liegen die Temperaturen im Wochenverlauf meist zwischen 10 und 18 Grad. Am kommenden Sonntag bilden Wolken, Schauer und kräftiger Wind vor allem im Norden und in den Alpen die Kulisse, während sich der Südwesten länger sonnig hält.

