162 Kühlschränke auf dem Prüfstand
Beim Kauf eines neuen Kühlschranks ist die Auswahl gigantisch. Doch Größe und Preis sind nicht die einzigen Faktoren, die zählen. Auch Stromverbrauch, Lautstärke und Zusatzfunktionen variieren massiv.
Die Stiftung Warentest hat in einer umfassenden Versuchsreihe – der jüngste Stand stammt vom Juni 2026 – insgesamt 162 verschiedene Modelle analysiert. Ziel war es, Transparenz in den unübersichtlichen Markt zu bringen.
Stromkosten: Sparen beginnt beim Kauf
Die Tester betonen, dass gerade bei Kühl-Gefrierkombinationen der Blick auf das Label nicht ausreicht. Oft ist ein teureres, aber energieeffizientes Gerät auf lange Sicht die günstigere Wahl.
Für jedes Modell wurden die Stromkosten über einen Zeitraum von 15 Jahren hochgerechnet. Das Ergebnis ist frappierend: Zwischen dem effizientesten und dem „stromhungrigsten“ Modell liegt eine Differenz von 2.590 Euro an Energiekosten.
Der einzige „sehr gute“ Testsieger im Handel
Zwischen 2022 und 2026 vergab die Stiftung Warentest sechsmal die Bestnote „sehr gut“. Allerdings ist der Markt in schneller Bewegung: Fünf dieser sechs Testsieger sind bereits nicht mehr im regulären Handel erhältlich.

Aktueller Stand (August 2026): Der Bosch KGN39AIBT bleibt das einzige Modell, das mit der Note 1,5 ausgezeichnet wurde und weiterhin käuflich ist. Der Preis für diese freistehende Kühl-Gefrierkombination liegt bei rund 972,00 Euro.
Günstige Alternativen für kleine Budgets
Wer weniger als 500 Euro investieren möchte, findet ebenfalls solide Optionen, die im Test mit „gut“ bewertet wurden:
- Amica UKSD 361 951: Mit der Note 1,9 und einem mittleren Onlinepreis von etwa 230 Euro.
- AEG TF5OS882DS: Mit der Note 2,0 und einem mittleren Onlinepreis von 499 Euro.
Wichtiger Hinweis: Beide Geräte sind deutlich kompakter als der große Testsieger und für Haushalte mit hohem Platzbedarf nur bedingt geeignet.
Detaillierte Ergebnisse zu allen 162 untersuchten Geräten stellt die Stiftung Warentest auf ihrer offiziellen Webseite zur Verfügung.
