Ein einseitiges Duell
Max Holloway hat kein Verständnis für die öffentliche Darstellung von Conor McGregor nach ihrem Aufeinandertreffen bei UFC 329. Das mit Spannung erwartete Rematch endete abrupt, nachdem McGregor in den ersten Augenblicken des Kampfes einen Kreuzbandriss erlitt, was Holloway einen schnellen TKO-Sieg bescherte.
McGregor behauptete später, er habe kurz vor einer „generationalen Abreibung“ gegen Holloway gestanden. Der US-Amerikaner weist diese Darstellung jedoch entschieden zurück.
„Er wirkte langsam und alt“
In einem Video auf seinem YouTube-Kanal räumte Holloway mit den Ausreden des Iren auf. Er zeigte sich irritiert über McGregors Kommentare zur Beschaffenheit des Bodens, etwa wegen Trockeneises.
„Der Kampf lief, wie er lief. Dass der Typ von ‚generationaler Abreibung‘ spricht – er ist wahnhaft“, sagte Holloway. „Für mich wirkte er da drin langsam. Er wirkte langsam und alt. Wenn es eine solche Abreibung gegeben hätte, wäre sie sicher nicht von seiner Seite gekommen.“

Wie geht es weiter?
Da McGregor aufgrund seiner Knieverletzung für fast ein Jahr ausfällt und bereits ein drittes Aufeinandertreffen im nächsten Sommer ins Spiel brachte, bleibt die Zukunft für Holloway offen. Er zeigt sich zwar gesprächsbereit für ein weiteres Duell mit McGregor, fokussiert sich jedoch auch auf andere sportliche Ziele.
Holloway bestätigte, dass er für jeden hochkarätigen Kampf bereit ist – sei es ein Titelkampf im Weltergewicht, nachdem es zuletzt Spannungen mit Islam Makhachev gab, oder andere Optionen.
„Ich weiß nicht, was als Nächstes kommt“, so Holloway. „Wenn es Conor nächstes Jahr ist, großartig. Wenn es ein Titelkampf in irgendeiner Gewichtsklasse ist, auch großartig. Ich habe bereits bei 170 Pfund gekämpft. Wenn die Chance da ist, werde ich unterschreiben.“
